Prohealth24
Im Auftrag der Gesundheit

Qualifikationen

1986 - 2007 Selbstständig in der Kunststoff- und Metallbearbeitung

2010 - 2015 Kooperationspartner der TCMedic GmbH in Winterberg

2010 - 2016 Kurs- und Seminarleitung im Bereich Stressmanagement im Hapimag Resort Winterberg

2011 - 2012 Betreuung des Weltcupteam Bob Österreich als Sportmentaltrainer

2015 - Heute Betreuung der Fa. Paul Müller GmbH aus Balve, als Betrieblicher Gesundheitsmanager und BEM-Koordinator  

2015 - Heute Eigene Praxis für Psychologische Beratung und Coaching in Balve

2015 - Heute Dozententätigkeit als Referent für Betriebliches Gesundheitsmanagement

2015 - Heute Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen Psychischer Belastungen nach dem Arbeitsschutzgesetz

Betriebliches Gesundheitsmanagement

20.02.2016

Mitarbeitergesundheit und ein gutes Betriebsklima sind ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Daher haben sich der Betriebsrat und die Geschäftsleitung der Paul Müller GmbH dazu entschlossen, ein betriebliches Gesundheitsmanagement einzuführen. 

Als Partner konnten wir das Unternehmen Prohealth24 mit ihrem Geschäftsführer Ralf Bigell gewinnen.


WIRTSCHAFT

Psychische Belastung am Arbeitsplatz wird großes Problem

Marcus Bottin

14.10.2017 - 12:07 Uhr

Foto: Marcus Bottin                                       WIN-Unternehmerfrühstück bei der Firma Rickmeier


GARBECK.   Über die Vorzüge eines betrieblichen Gesundheitsmanagements informierten sich knapp 40 heimische Unternehmer beim Frühstücks-Treff.


Gesundheitsmanager Ralf Bigell machte die besondere Bedeutung und die Vorzüge von Gesundheitsmanagement deutlich. Die Pflege und Förderung von Humanressourcen sei ein zunehmend entscheidender Faktor, weil älter werdende Belegschaften neue Herausforderungen schaffen. Der Nutzen, so Bigell, liege auf der Hand: Gesunde Mitarbeiter bedeuten Kostenreduzierung, höhere Produktivität und eine stärkere Identifizierung mit dem Unternehmen.

Immer mehr in den Fokus rückt die psychische Belastung am Arbeitsplatz. Laut Bigell sind durch psychosomatische Beschwerden bedingte Fehlzeiten in den zurückliegenden sieben Jahren um 110 Prozent angestiegen.


Erfahrungsbericht

Einer, der bereits betriebliches Gesundheitsmanagement in seinem Unternehmen betreibt, ist Tobias Müller. Der Geschäftsführer der Firma Paul Müller berichtete, dass ihn das Auftreten erster Fälle von Burnout vor rund acht Jahren nachdenklich gemacht habe: „Wir haben uns gefragt, warum haben wir das nicht früher erkannt?“

Die Nachfrage, ob sich schwierige Fälle überhaupt an diesem Programm beteiligten, bejahte der Geschäftsführer. „Auch Mitarbeiter, die solche Gesprächsangebote zunächst abgelehnt haben, sagen später ja, nachdem sie von guten Erfahrungen von Kollegen erfahren haben. Die Leute kommen nicht nur mit gesundheitlichen Problemen zu Herrn Bigell, sondern auch mit Problemen aus dem privaten Bereich. Es ist einfach gut zu wissen, da ist ein Kümmerer, der versucht behilflich zu sein. Ob das immer klappt, mag einmal dahin gestellt sein.“

Gespräche sind freiwillig

Zur Frage nach dem internen Aufwand berichtete Tobias Müller, dass ein solches Angebot natürlich zusätzlichen Aufwand verursache, es aber auch klares Ziel sei, dass sich das Gesundheitsmanagement unterm Strich tragen müsse. Bei der Firma Paul Müller greift das System, wenn zehn krankheitsbedingte Fehltage in Summe erreicht werden. „Dann bieten wir an, ein Gespräch zu führen. Das ist freiwillig, aber wir wollen Hilfestellung anbieten bevor sich etwas Ernsthaftes anbahnt“, so der Garbecker Geschäftsführer.